Brandeinsatz 01.10.2010 II
| Einsatznr. | Datum | Uhrzeit | Einsatzart | Einsatzort |
| 101 | 01.10.2010 | 21:06 Uhr |
Brandeinsatz SW-Einsatz |
Seckach |
Fahrzeuge und Mannschaft
| Fahrzeuge | Mannschaft | Atemschutzgeräteträger | Einsatzdauer |
|
MTW 1/19/1 SW 2000 sonstige Einsatzkräfte: Polizei Rettungsdienst FW Seckach FW Buchen FW Hardheim FW Adelsheim ELW2-Gruppe GW-A aus Walldürn |
23 | 0 | ca. 2 Stunden |
Bericht
Bei einem Brand eines landwirtschaftlichen Gehöfts wurde die Abteilung Mosbach-Stadt mit dem SW2000 nachalarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle war für uns kein Eingreifen mehr erforderlich. Lediglich der MTW 1/19/1 wurde noch kurzzeitig für Materialtransporte eingesetzt.
Ausführlicher Bericht und Bilder unter www.feuerwehr-nok.de
aus der RNZ:
Großbrand hielt die Feuerwehr in Atem
Wohnhaus und Scheune brannten völlig aus – 100 Tiere wurden gerettet – 700 000 Euro Schaden – Ursache des Feuers noch unklar
Großeicholzheim. (wd) Noch unbekannt ist die Ursache eines verheerenden Großbrandes, der am Freitagabend gegen 19.30 Uhr auf dem landwirtschaftlichen Anwesen Birkhof in Großeicholzheim ausbrach. Hierbei geriet ein Wohnhaus samt Scheune im Brand. Das Wohnhaus und die Scheune brannten völlig aus. Ca. 100 Tiere, darunter Pferde und Schafe, die in der Scheune untergebracht waren, konnten noch rechtzeitig befreit werden. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Die umliegenden Feuerwehren waren mit ca. 150 Personen im Einsatz, darunter die Feuerwehren aus Seckach, Adelsheim, Buchen und Mosbach. Ebenso waren das DRK, die Polizei und weitere Einsatzkräfte im Einsatz. Nach ersten Schätzungen der Polizei entstand ein Sachschaden von ca. 700 000 Euro. Während der Löscharbeiten musste die L 583 zwischen Großeicholzheim und Seckach voll gesperrt werden. Ein Nachbar hatte sofort die Rettungskräfte verständigt, nachdem er einen Feuerschein bemerkt hatte. Bereits beim Eintreffen der Feuerwehr Seckach standen die Gebäude im Vollbrand. Schnell wurden weitere Einsatzkräfte aus den Abteilungen Seckachs, die Drehleiter und der Schlauchwagen aus Buchen, die Adelsheimer Abteilungen, Löschfahrzeuge aus Schefflenz, der Führungsstab und der Schlauchwagen aus Mosbach sowie der Gerätewagen Atemschutz aus Walldürn nachalarmiert. Nach rund anderthalb Stunden hatten die Feuerwehren unter der Einsatzleitung von Kommandant Roland Bangert (Seckach) den Brand unter Kontrolle.
Beim Eintreffen der Feuerwehr Seckach standen die Gebäude im Vollbrand, wie Roland Bangert in der Brandnacht erklärte. Groß war die Erleichterung, als die vier Bewohner der Aussiedlerhofes, die über Stunden als vermisst galten, kurz nach 21 Uhr unversehrt wieder eintrafen. Sie versuchten gemeinsam mit den Einsatzkräften, wichtige Gegenstände aus den unbetroffenen Gebäudeteilen zu bergen. Sie waren beim Einkaufen gewesen. Da das Anwesen unbewohnbar ist, erhielten sie eine Notunterkunft in der Klinge. Die Löscharbeiten gestalteten sich nicht einfach, da das erforderliche Löschwasser für das Großfeuer auch über Schlauchleitungen geholt werden musste, die ca. einen Kilometer weit entfernt an der L 582 entlang bis an einen Fischteich und einer weiteren Entnahmestelle verlegt waren. Die Nachlöscharbeiten dauerten die Nacht über an. Am Samstag früh warteten die Männer der Feuerwehr auf das Eintreffen der Brandexperten der Kriminalpolizei. Erst nach deren Untersuchung der Brandstätte konnten dann noch rauchende Strohballen im Scheunenbereich auseinander gezogen und abgelöscht werden.
(c) aus der RNZ (Nr:229, vom 04.10.2010)
